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Nachfolge gesichert: Murmann Verlag übernimmt Wachholtz Verlag
Pressemitteilung, 10. Januar 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Wachholtz Buchverlag „Wachholtz Verlag GmbH“ hat mit dem Einstieg durch den Verleger Dr. Sven Murmann die Nachfolge von Gabi Wachholtz eingeleitet und damit die Weichen für einen Erhalt und weiteren erfolgreichen Ausbau des anspruchsvollen Verlagsprogramms gestellt.
Gabi Wachholtz: „Ich freue mich, mit Sven Murmann einen kompetenten Verleger mit regionaler Verwurzelung und Liebe zum Buch gefunden zu haben, der sicherstellt, dass das Verlagsprogramm weiter gepflegt und ausgebaut wird."
Der Wachholtz Verlag wurde 1925 gegründet und ist seitdem führender norddeutscher Regionalverlag, in dem Standardwerke wie das „Schleswig-Holstein Lexikon“, bedeutende Reihen zur Geschichte, Kunst, Archäologie und Niederdeutschen Sprache ebenso erscheinen wie „Weltnaturerbe Wattenmeer“, „Strandsteine für Kids“ und die literarischen Porträts oder Hamburg-Gedichte.
Der Hamburger Murmann Verlag ist neuer Alleingesellschafter der Wachholtz Verlag GmbH mit Sitz in Neumünster. Sven Murmann übernimmt ab sofort als geschäftsführender Gesellschafter das Ruder, die beiden Wachholtz-Geschäftsführer Gabi und Henner Wachholtz bleiben an Bord.
Im Murmann Verlag erscheinen seit acht Jahren Bücher zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie norddeutsche Regionalia. Durch den Erwerb des Wachholtz Verlags bündelt der Murmann Verlag die Kräfte zweier erfolgreicher mittelständischer Verlage mit über 100 Titeln pro Jahr. Insgesamt 20 Mitarbeiter werden künftig in Hamburg und Neumünster Einzelveröffentlichungen und Buchreihen entwickeln und betreuen.
Im Murmann Verlag erscheint im Frühjahr u. a. ein Buch von Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei Wachholtz wird ein umfangreicher Gedichtband Schleswig-Holstein sowie ein topographisches Lexikon zu Hamburg erscheinen.
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Ihre Ansprechpartner
Murmann Verlag
Julia Dippel
dippel@murmann-verlag.de
Telefon: 040 – 398083-14
www.murmann-verlag.de
Wachholtz Verlag
Gabi Wachholtz
g.wachholtz@wachholtz-verlag.de
Telefon: 04321 – 25093-10
www.wachholtz-verlag.de
Von Hamburgern und Humbugern
Georg Winter:
Von Hamburgern und Humbugern
Geschichten, Originale, Bekenntnisse und Begegnungen in Versen
Hardcover mit 2 CDs gelesen von Uwe Friedrichsen
ISBN 978-3-529-02373-6, € 19,90
Über das Buch
Rund um das Tor zur Welt toben allerlei Toren ihre Torheiten aus. Das schlitzohrige, mutterwitzige, urgemütliche und übermütige Hamburg beginnt dort, wo Reiseführer enden und Navigationssysteme abschalten. Wer sich von Georg Winter in das einheimische Hamburg entführen lässt, merkt schnell: Hamburg und Humbug liegen nicht nur geschrieben nah beieinander. Originale, Bekenntnisse und Begegnungen vereinigen sich zu einer gewürzten Abenteuerreise durch die Vergangenheit und Gegenwart der Hansestadt. Die hintergründigen Shanties, anekdotischen Geschichten und humorvollen Balladen sind mit allen Wassern von Elbe und Alster gewaschen. Der Leser trifft auf den Torwart des FC St. Pauli, auf Onkel Peppersack und natürlich auf den Wasserträger Hummel. Er erlebt findige Niederstädter, die ihre Kirche näher an die Elbe rücken und gewitze Angler, die auf der Lombardsbrücke ihren Fang aufs Spiel setzen. Und er erlebt die erste Klassenlehrerin des Autors in Aktion – Loki Schmidt. von Georg Winter mit Bildern von Bettina Bick Mit Hörbuch auf 2 CDs gelesen von Uwe Friedrichsen mit Gitarrenstücken von Mirco Oldigs
Der Autor
Bundesweit bekannt wurde Georg Winter, als er im Jahre 2006 mehrere seiner Zungenbrecher-Gedichte (erschienen als Buch und CD) in der Sendung „Wetten, dass…?“ in Rekordzeit aufsagte, Wettkönig wurde und die Sprechsport-Bewegung in Gang setzte. Sein Gedichtband „Der Trödelbarde“ (Buch und CD) wurde in die Anthologie der FAZ aufgenommen.
Der Vorleser
Uwe Friedrichsen ist selbst Hamburger wie Winter. Von den Versen gepackt, verleiht er den Stücken eine beeindruckende Lebendigkeit und wird seinem Ruf als einem der bedeutendsten deutschen Schauspieler und Sprecher wieder gerecht.
Der Musiker
Der junge Gitarrist Mirco Oldigs machte bereits international auf sich aufmerksam. Auf jedes Gedicht folgt ein kurzes Gitarrensolo, das Temperament und Stimmung des Textes aufnimmt und in einen „musikalischen Leckerbissen “ verwandelt. Die meisten Stücke komponierten Georg Winter und Mirco Oldigs, einige stammen von spanischen Komponisten.
Die Illustratorin
In 19 Zeichnungen der beliebten Hamburger Malerin Bettina Bick treffen die Leser auf zahlreiche aufregende Facetten der Hansestadt. Sie werden Augenzeuge, wie die Nienstedtener ihre Fachwerkkirche mit vereinten Kräften näher an die Elbe rücken, wie die Angler auf der Lombardsbrücke ihren Fang aufs Spiel setzen, wie unter dem Süllberg das Osterfeuer entzündet wird oder wie im Rotlichtviertel hohe Hacken auf die Steine nageln.
Weitere Infos und Rezensionsexemplare:
Henner Wachholtz
Wachholtz Verlag GmbH
Tel. 04321/2509393
mobil 0176/63665151
h.wachholtz@wachholtz.de
Echte Leckerbissen
Pressemitteilung, 08. November 2011
Über das Buch
Von trendigen Importfrüchten auf die hinteren Plätze verwiesen, sind die alten Hausmannskost-Obstsorten der Birnen – und vor allem der Quitten – fast zu den eigentlichen Exoten geworden. „Wieder“ wie man sagen muss. Denn die Quitte stammt ursprünglich aus Vorderasien und die Birne galt in Schleswig-Holstein lange Zeit als richtige Südfrucht, ist sie doch weniger robust als der genügsame Apfel. Jetzt werden beide neue entdeckt.
Welche Unterschiede und Sorten gibt es? Wie werden sie verarbeitet? Wo steht der älteste Birnbaum des Landes und welche Geschichten sind mit wohlbekannten Obstwiesen verbunden? Das alles und mehr verrät das liebevoll gestaltete Buch „Birnen und Quitten in Schleswig-Holstein“ in einer Mischung aus Geschichte und Geschichten.
Naturgetreue Zeichnungen von Walter Karberg geben einen guten Eindruck der erstaunlichen Sortenvielfalt im Land. Rezepte aus der Sammlung der Landfrauen bieten kulinarische Inspirationen für die verschiedenen Birnen- und Quittenarten.
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Über den Autor
Der Gärtnermeister und Lehrer arbeitete viele Jahre in Entwicklungshilfeprojekten in Afrika und sammelt seit 25 Jahre alte Obstsorten und deren Geschichten in Schleswig-Holstein. Er kämpft für den Erhalt der genetischen Vielfalt und ist Mitbegründer des Pomologenvereins e.V.
Seine „Baumschule Alte Obstorten“ und das Obstmuseum „Pomarium Anglicum“ liegen inmitten des Angelnder Hügellands zwischen der Flensburger Förde und der Schlei in Wineratt/Sörup, unweit der Ostsee. Die Baumschule hat sich auf die Anzucht historischer Obstsorten spezialisiert, der Sortengarten des Obstmuseums umfasst heute rund 750 lokale, regionale und überregionale Apfelsorten.
Ein Mordfall aus Dithmarschen
Pressemitteilung, 11. Oktober 2011
Über das Buch
Pfingstmontag 1911. In Windeseile spricht sich Grauenvolles am Deich herum und versetzt die Bevölkerung an Dithmarschens Küste in helle Aufregung: Die Nachmittagsflut hat ein führerloses Motorboot aus der Nebelwand mitgebracht und im Hafen von Eckstedt angespült. In dem Boot liegt ein Toter – erschossen und das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Der Landarzt Dr. Frank Wittenborg wird mit der Obduktion der Leiche beauftragt. Das Ergebnis seiner Untersuchungen ist so überraschend, dass er sich in die polizeilichen Ermittlungen einschaltet.
Doch zwischen Kieler Marine-Milieu und Husumer Hafenszene, Dithmarscher Geldadel und Ostpreußischen Einwanderern ist es für den zugezogenen Landarzt schwer, den Motiven des Mordes auf den Grund zu gehen und alle Spuren scheinen sich wie im Nebel zu verlieren...
Wahr oder Wahrscheinlich
Den Kriminalfall hat es wirklich gegeben. Jörgen Bracker stieß auf ihn, als er 1980 einen historischen Krabbenkutter erstand und restaurierte. Ihm wurde mulmig, als ihm Gerüchte zu Ohren kamen, er besäße ein Unglücksschiff, auf dem einst ein Mord stattfand.
Der Historiker von Beruf und aus Berufung begab sich auf die Spur des Verbrechens. Er durchforstete die Zeitungsarchive und machte Zeitzeugen ausfindig. Der Mord wurde seinerzeit geklärt, doch die Umstände sind ein Spiegel der damaligen Zeit zwischen Seefahrerträumen, der Kaiserlichen Marine, ostpreußischen Einwanderern und einer aufblühenden Fischereiwirtschaft – in „Hinter der Nebelwand“ erweckt Jörgen Bracker diese Zeit und ihre Typen mitreißend zum Leben.
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Foto Jörgen Bracker
Über den Autor
Jörgen Bracker studierte in Marburg, Kiel und Münster Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. Von 1976 bis zum Ende des Jahres 2001 leitete er als Direktor und Professor das Museum für Hamburgische Geschichte.
Er ist außerdem Ehrenmitglied der Deutschen Seefahrtsgeschichtlichen Kommission (DSK), Ehrenmitglied des Vereins der Freunde des Museums für Hamburgische Geschichte und Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung (HAV).
Seinem Credo verpflichtet
Pressemitteilung, 11. Oktober 2011
Über das Buch
Ein Dichter müsste frei sein – so lautete das Credo des Detlev von Liliencron. Seine Werke inspirierten Rainer Maria Rilke, Gottfried Benn, Thomas Mann, Theodor Storm und Hugo von Hofmannsthal. Literaturwissenschaftler nannten ihn den Gründervater der modernen deutschen Lyrik. Aber er war vor allem Selbstdarsteller. Sein Leben fand im Spannungsfeld seiner Rollen statt. Zugleich Beamter, Zecher, Frauenheld, Auswanderer, Sprachgenie, Vortragsreisender, Schausteller, Lyriker und Offizier lebte er sein Bekenntnis in der Prunkzeit der wilhelminischen Epoche aus.
Erich Maletzke zeichnet das Leben eines Mannes nach, das auch ohne Fiktion einem Roman gleicht. Er erzählt vom ständigen Scheitern und Aufstreben eines Unikums und ergänzt nur sparsam die Fakten durch Wahrscheinlichkeiten, um den Dichter vollends zum Leben zu erwecken.
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Foto Erich Maletzke
Über den Autor
Erich Maletzke wurde 1940 in Pommern geboren, machte in Rendsburg das Abitur und studierte in Kiel und Exeter (England) Anglistik und Geschichte. Anschließend arbeitete er als Redakteur bei mehreren schleswig-holsteinischen Zeitungen und schrieb zwei Dutzend Bücher, darunter eine Fortsetzung von Thomas Manns „Felix Krull“ und eine Biografie über Siegfried Lenz. Er lebt heute als Journalist und Autor im schleswig-holsteinischen Dithmarschen.
Von Erich Maletzke erschienen zuletzt im Wachholtz Verlag die dokumentarische Romane
Schimmelmann. Schatzmeister des Königs
12 x 19 cm, 240 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 19,90 €
ISBN 978-3-529-06125-7
Adam Olearius. Gottorfer Hofgelehrter. Ein turbulentes Leben
12 x 19 cm, 224 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 19,90€
ISBN 987-3-529-06118-9
Ebenfalls im Wachholtz Verlag erschien:
Detlev von Liliencron. Ausgewählte Werke
Hrsg. von Walter Hettche
12 x 19 cm, 592 Seiten, Abb., Hardcover mit Schutzumschlag, 28,00 €
ISBN 978‐3‐529‐06135‐6
Kein blumig-gereimtes Loblied auf Hamburg
Pressemitteilung 12.10.2011
Über das Buch
„Hätt‘ ich dich doch nie gesehen / schöne Herzenskönigin! / Nimmer wär‘ es dann geschehen, / dass ich jetzt so elend bin.“ klagte Heinrich Heine 1819 beim Abschied von Hamburg – im Wintermärchen rund 25 Jahre später beschreibt er erschüttert den Anblick nach dem großen Brand.
Diese Werke Heines sind nur zwei von über einhundert Gedichten, die Martina Moede in der neuen Anthologie versammelt hat.
In „Hamburg. Gedichte“ findet sich Lyrik aus ganz Deutschland, die – mal begeistert, mal kritisch – auf die Hansestadt blickt. Das Ergebnis ist somit kein blumig-gereimtes Loblied auf Hamburg, sondern eine Zeitreise in kunstvoller Sprache durch über 400 Jahre Geschichte.
Diese beginnt mit den Worten von Hans Sachs, der die „ namhafte Stat in Sachsen an der Elb, sampt Pistum und Regiment“ beschreibt, in die Welt des aufstrebenden Handels und bunten Treibens in verschiedenen Stadtteilen, macht vor Brand, Pest und Krieg nicht halt und schließt mit zwei Versen von Hans Dietrich Bruhn zu Kriegserinnerungen und dem Flair auf St. Pauli.
Über den Aufbau
Ob Liliencron, Ringelnatz, Hoffmann von Fallersleben, Wolf Biermann oder Ulla Hahn – Frau Moede lässt alle in der Reihenfolge des Entstehens ihrer Gedichte zu Wort kommen. So ergibt sich schon beim ersten Durchblättern ein Bild vom sich wandelnden Zeitgeist der Stadtgeschichte und der Literatur.
Ob der Leser sich nun durch die Werke treiben lässt oder sich auf wissenschaftlich fundierte Spurensuche begibt, überlässt Martina Moede jedem selbst. Ein Lexikon der versammelten Dichterinnen und Dichter, ein ausführliches Quellenverzeichnis und eine Bibliographie zu weiterführenden Werken machen letzteres leicht.
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Foto Dr. Martina Moede
Über die Herausgeberin
Dr. Martina Moede, Historikerin und Buchhändlerin, wurde 1962 in Hamburg geboren. Als Historikerin beschäftigt sie sich hauptsächlich mit deutsch-jüdischer Geschichte sowie norddeutscher Kulturgeschichte. Ihr besonderes Interesse gilt der Kultur- und Literaturgeschichte ihrer Geburtsstadt.
Die Seele Schleswig-Holsteins eingefangen
Pressemitteilung 26. September 2011
Reiseführer, Bildbände und Lesebücher über Schleswig-Holstein gibt es viele
– doch ein Buch, dass die Atmosphäre des Landes auf allen Ebenen einfängt? Die Neuerscheinung „Över’t Land in Schleswig-Holstein“ hat diese Lücke geschlossen.
>> Für das Projekt haben sich vier Menschen zusammengefunden, die Feuer und Flamme für unser Land sind und die diese Begeisterung auch nach außen tragen. Dank des großen Engagements ist ein Buch entstanden, dass die Seele unseres Landes in Wort, Bild und Klang einfängt.<< Verlegerin Gabriele Wachholtz
Die Texte stammen von plattdeutschen Autoren, die das Land mal modern, mal traditionell schildern. Ob Storms „Schimmelrieder“, Reimer Bulls „Roden Sekt“, Sophie Detleffs „Ole Huserer“ oder Klaus Groths „Flot“ – die Herausgeber Gregor Gumpert und Ewald Tucai kennen die landestypische Literatur bereits aus Projekten wie den „Literarischen Porträts“ und haben die schönsten Texte ausgewählt.
Die Bilder stammen von dem Maler Klaus Fußmann. Seine farbintensiven Lithographien und Linoldrucke der norddeutschen Landschaft schaffen einen Assoziationsraum, in dem sich die Eigenarten Schleswig-Holsteins neu entfalten können. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, in diesem Jahr erhielt er den Landesverdienstorden Schleswig-Holsteins.
Der Klang ist die geschulte Stimme der nortorfer Schauspielerin Sabine Kaack. Auf einer dem Buch beigefügten CD erweckt sie die gedruckten Texte in schönstem Niederdeutsch zum Leben. Ob altes oder neueres Platt, Gedicht oder Geschichte – mit viel Liebe zu Detail vorgetragen wird es allen Liebhabern der plattdeutschen Sprache ein Genuss sein.
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Inhaltsverzeichnis
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Sabine Kaack
Klaus Fußmann
G.Gumpert & E.Tucai
Die Herausgeber
Gregor Gumpert, geboren 1962, lebt in Berlin, ist Literaturwissenschaftler und neben seinen Gastprofessuren als Herausgeber und Ausstellungskurator im Bereich Literatur tätig. Ewald Tucai, geboren 1963, lebt in Berlin und ist als freier Architekt, Ausstellungsgestalter und Herausgeber im Bereich Literatur und Kunst tätig. Von beiden Herausgebern erschienen bereits die Literarischen Porträts Schleswig-Holsteins, Lübecks und Nordfrieslands im Wachholtz Verlag.
Der Maler
Klaus Fußmann, geboren 1938, lebt und arbeitet in Gelting an der Ostsee und in Berlin. Er gehört zu den führenden Vertretern der zeitgenössischen deutschen Malerei. Mit seinen Radierungen, Lithographien und Linoldrucken nimmt er einen festen Platz innerhalb des internationalen Kunstmarktes ein. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Anlässlich seines 70. Geburtstages in 2008 war eine umfassende und vielbeachtete Ausstellung im schleswig-holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf zu sehen.
Die Schauspielerin
Sabine Kaack ist seit dem Quotenrenner der 80er Jahre „Diese Drombuschs“ aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Es folgten preisgekrönte Kinoproduktionen und Fernsehfilme und sie spielt leidenschaftlich gern Theater. Sabine Kaack engagiert sich seit vielen Jahren für die plattdeutsche Sprache. Sie lebt zur Zeit in Berlin, pendelt aber aus Verbundenheit zu ihrer schleswig-holsteinischen Heimat regelmäßig zu ihrem Heimatort Nortorf.
Natürlich Obst
Pressemitteilung 02.09.2011
Ein Buch speziell über Obst aus Norddeutschland?
Wozu, wenn der Supermarkt immer alles von überall her in den Regalen hat?
>>Die heimischen Obstsorten sind Teil unserer Kultur. Ihr Anbau prägt die Landschaft, ihre Verarbeitung führt zu regionalen Spezialtäten. Wo industrielle Landwirtschaft die genetische Vielfalt wegrationalisiert werden, sind engagierte Obstgärtner gefragt sonst geht dieses Wissen verloren.<< Eckhart Brandt, Pommologe und Bio-Obstbauer.
„Natürlich Obst“ aus dem Wachholtz Verlag regt Obstfans und Hobbygärtner an, das Besondere an den heimischen Früchten zu entdecken. Die einzelnen Kapitel zum Pflanzen und Pflegen orientieren sich am Gartenjahr. Der Rezeptteil bietet traditionelle Köstlichkeiten und experimentelle Kreationen mit hiesigem Obst.
Der Mix machts
Nach Monaten geordnet findet der Leser Wissenswertes und Unterhaltsames über den Obstbau. Im zweiten Teil des Buches sind traditionelle und neue Rezepte in Szene gesetzt und regen zum Nachkochen an. Leuchtende Bilder ergänzen das Buch zu einem Kompendium, das Obstgärtnern und Obstkäufern gleichermaßen Freude bereitet.
Eingestreut zwischen saisonalen Pflanz- und Pflegetipps finden sich spannende und besondere Informationen zur Geschichte und Praxis des Obstbaus. Wie schaffe ich selbst ökologisch wertvolle Biotope? Muss ich Schnitte am Baum verarzten? Was verbirgt sich hinter der Züchtung von „Allergiker-Äpfeln“? Wie kam der Apfel nach Europa? Eckart Brandt schöpft aus seiner 30-jährigen Erfahrung als Historiker und Obstexperte und erschafft eine Fundgrube an Wissen rund um das norddeutsche Obst.
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Die Autoren
Eckart Brandt, gelernter Historiker, ist einer der bekanntesten Bio-Obstbauern Norddeutschlands. Er betreibt in Großwörden das Boomgarden-Projekt, das sich dem Erhalt regionaltypischer Obstsorten in Hochstamm-Obsthöfen widmet.
Judith Bernhard, gelernte Hauswirtschaftsleiterin und passionierte Hobbyfotografin, sammelt seit Jahren regionale und traditionelle Rezepte, in denen sich die angebauten Obstsorten des Boomgarden-Projektes verwerten lassen und unterstützt tatkräftig die Arbeit ihres Mannes Eckhart Brandt.
Vertellen ut ole Tieden
Pressemitteilung 05.09.2011
Vertellen ut ole Tieden, erzählen wie es früher war,
das ist die Leidenschaft von Hans Herrmann Storm. Er bereist als Referent für Volksbräuche und –kunde das Land, und lässt die Menschen an seinem lebendigen Geschichten- und Fotofundus teilhaben. Mit seiner Neuerscheinung lädt er nun auch Leser zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Stilecht in plattdeutscher Sprache. 16 Erzählungen hat er ausgewählt und mit handkolorierten, historischen Fotografien versehen.
Die älteste Geschichte stammt aus dem Jahr 1750. Ein Teil wurde um 1850 bereits von Theodor Storm und Theodor Mommsen zusammengetragen. Der Großteil aber ist Erzählgut, das zwischen 1900 und 1950 spielt und von Hans Herrmann Storm auf seinen Reisen gesammelt wurde. Seine Vorträge wecken bei vielen Zeitzeugen längst verloren geglaubte Erinnerungen, die sie gerne teilen.
Bräuche und Traditionen, Alltag und Besonderheiten des Landlebens im alten
Norddeutschland werden ebenso lebendig wie die Spannungen zwischen den
Ständen, die typischen Aufgabenverteilungen und Abhängigkeiten der Zeit.
Illustriert werden die Geschichten mit Fotografien aus den 1920er Jahren, die der Großvater des Herausgebers selbst mit Plattenkameras aufnahm.
Zur Verwendung des Plattdeutschen
Hans Hermann Storm verwendet das alte Holsteiner Platt. Er hat das meist
mündlich zusammengetragene Erzählgut auf ungeläufige Begriffe geprüft und
regelrecht entkernt. Dadurch wird dem Leser das Verstehen der Märchen
erleichtert. Wegen der Reduzierung des heutigen plattdeutschen Sprachgebrauchs hat er zudem einige Begriffe dem Hochdeutschen angeglichen und einige Passagen übersetzt. Alle weniger gebräuchlichen Wörter finden sich darüber hinaus im angehängten Glossar.
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Über den Autor
Hans Hermann Storm bereist im Zuge seiner Tätigkeit als Buchautor und Referent den norddeutschen Raum. Er hält volkskundliche Vorträge über Festgebräuche und andere alltägliche Themen aus dem Leben der damaligen Zeit. Im Zuge dieser Reisen ist Storm auch immer auf der Suche nach neuen Geschichten, die er gerne mit den Fotos seines Großvaters illustriert.
Wissen Wattenmeer
Pressemitteilung 17.08.2011
Eindrucksvolle Fotos, informative Texte und anschauliche Grafiken
„Weltnaturerbe“ – zu Recht trägt das Wattenmeer diesen prestigeträchtigen Titel, den die UNESCO nur weltweit einzigartigen Naturlandschaften verleiht. Nirgendwo sonst auf der Welt erstrecken sich so große, zusammenhängende Flächen von Schlick- und Sandwatten, deren Nahrungsreichtum Millionen Zugvögel anzieht. Ebbe und Flut, Wind und Wellen, aber auch die Tier- und Pflanzenwelt formen eine wilde und schöne Landschaft.
Mit informativen Texten, Grafiken und Karten erläutert dieses Buch, was das Besondere am Wattenmeer ist, warum es als Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde. Zahlreiche Fotografien verdeutlichen Hintergründe und Wissenswertes und vermitteln die Schönheit der Natur. Die Entstehungsgeschichte der Küstenlandschaft und die vorherrschenden Naturkräfte werden ebenso erklärt wie Flora und Fauna des Wattenmeeres und aktuelle Herausforderungen durch Klimawandel und andere menschliche Einflüsse.
Der promovierte Biologe und Watt-Fotograf Martin Stock und die Wissenschaftsjournalistin Ute Wilhelmsen haben das Buch thematisch in fünf Bereiche gegliedert: Mensch und Natur, Geologie, Artenvielfalt, Gezeiten und Naturschutz. Mit Liebe zum Detail führen sie so den Leser durch die komplexe und faszinierende Welt des Wattenmeers.
Zusätzlich geben rund 85 Infokästen und Sonderseiten Auskunft über Phänomene wie Sturmfluten, die Auswirkungen des Klimawandels oder besondere Tiere und Pflanzen – auch werden Anregungen zum selbstständigen Ausprobieren gegeben. Kurzantworten auf häufig gestellte Fragen sowie Erläuterungen zu Fachbegriffen runden den Informationsteil dieses kompakten Werkes über das Wattenmeer ab. Das Buch trägt dazu bei, die Wertschätzung für die Naturwerte zu fördern und den Willen, für ihren Schutz einzutreten, zu stärken.
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Exposé und Textbausteine
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Innenseiten 1
Innenseiten 2
Innenseiten 3
Innenseiten 4
Innenseiten 5
Über die Autoren
Martin Stock ist langjähriger Kenner des Wattenmeeres. Schon während seines Biologiestudiums erwachte sein Interesse an der Wattenmeernatur. Von Anfang an war seine Kamera mit dabei und fing die beeindruckenden Lichtstimmungen der norddeutschen Küstenlandschaft ein. Als promovierter Biologe arbeitete er zunächst für die Wattenmeerstelle des WWF in Husum, später wechselte er in die Nationalparkverwaltung für das Schleswig‐Holsteinische Wattenmeer. Seine Bilder sind in Kunstausstellungen zu sehen. Außerdem hat er das Fotoprojekt „Wandel im Watt“ ins Leben gerufen.
Ute Wilhelmsen kam über den Umweg durch die Tiefsee ins Wattenmeer. Sie arbeitete während ihres Biologiestudiums zunächst in verschiedenen Projekten zur Erforschung der tiefen Ozeane mit, bevor sie das flache Wasser für sich entdeckte. Ihre Diplom‐ und Doktor¬arbeit widmete sie den kleinen unscheinbaren Strand¬schnecken, die sich bei näherem Hinsehen als trickreiche Überlebenskünstler in der wechselhaften Wattenwelt entpuppen. Schon früh fand sie zum Schreiben und arbeitete als Wissenschaftsjournalistin unter anderem für GEO, die FAZ und den NDR. Zurzeit leitet sie die Text‐ und Bildredaktion beim Forschungszentrum DESY in Hamburg.
Ein Fundus für Pferdefans
Pressemitteilung 29.06.2011
Über das Buch
In Schleswig-Holstein gibt es nach aktuellen Schätzungen 100.000 Pferde, 2000 km beschilderte Reitwege und eine Vielzahl an Pferdepensionen sowie Ferien-, Zucht- und Ausbildungsbetrieben. Neben der weltberühmten Pferderasse der Holsteiner und den ebenso bekannten Trakehnern ist hier fast jede Zucht-Rasse vertreten: Hannoveraner, Shetland-Ponys, Isländer und Friesen. „Mein Ziel war es, das vielfältige Angebot für Pferdefreunde zu zeigen“, sagt Autorin Ingken Wehrmeyer.
75 Porträts von Betrieben, Insidertipps, Events und Informationen zum Reitwegenetz und dem Reiten am Strand und im Watt hat die Journalistin in diesem Buch zusammengestellt. Sie berichtet von Schleswig-Holsteinern und ihren Leidenschaften: der Zucht, dem Dressur-, Spring-, Barock- und Westernreiten, den Wanderreit- und Urlaubshöfen sowie den Ausbildungsbetrieben - ein umfassender Fundus für Pferdefans.
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Über das Projekt
Große Namen von Pferden, Züchtern, Trainern und Reitern sind mit Schleswig-Holstein verbunden und machen das nördlichste Bundesland zu einem echten Pferde- und Reiterparadies. Ingken Wehrmeyer beschreibt und bewertet in der Neuerscheinung „Pferdeland Schleswig-Holstein“ die Pferde- und Reiterszene. Unter www.pferde-sh.de betreut sie zudem ein Portal rund ums Thema Pferd und Reiten im Land. Dadurch konnte sie auf eine umfangreiche Quelle von Adressen, Tipps und Terminen zurückgreifen, die sie im Buch ausgewählt, bewertet und sinnvoll zusammengefasst hat.
Mit „Pferdeland Schleswig-Holstein“ entdecken sowohl Einheimische als auch Touristen neue und spannende Seiten des Landes zwischen den Meeren. Zugleich bietet das Buch Rat und Tipps bei konkreten Fragen rund ums Pferd in Schleswig-Holstein.
Über die Autorin
Ingken Wehrmeyer lebt und arbeitet in Schleswig-Holstein. Die Journalistin reitet seit ihrer Kindheit und besitzt zusammen mit ihrer Schwester Ute Hansen ein eigenes Pferd. Sie hat die Leistungsklasse (LK) 5 und bezeichnet sich gern als „ambitionierte Freizeitreiterin“.
Die Online-Redakteurin und Mutter zweier Kinder hat ihr Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag absolviert und in dieser Zeit die verschiedenen Außenredaktionen des Landes kennen gelernt. Danach war sie Redakteurin bei RTL Nord und Pressereferentin beim Wirtschaftsrat. Neben der Redaktionstätigkeit verfasst sie Texte (Reportagen und Hintergrundberichte) für Werbe- und Kundenmagazine.
Darüber hinaus ist die 1963 geborene Juristin Mitglied der Autorengruppe „Roter Hering“, die zusammen mit Tatort-Autor Felix Huby Drehbuchideen, Exposés und Treatments entwickelt. Im Jahr 2009 veröffentlichte sie zusammen mit Martina Klapheck das Buch „Naturabenteuer – Schleswig-Holstein für neugierige Entdecker.“
Heute schon entspannt?
Pressemitteilung 15.05.2011
Über das Buch
Schleswig-Holstein präsentiert sich von seiner entspannenden Seite! Die Eckernförder Gesundheitsexpertin und Journalistin Sylvia Schneider setzt den vollen Terminkalendern und dem Alltagsstress ein prägnantes Konzept entgegen: Einfach mal abschalten und unerreichbar sein. Auf 128 Seiten gibt sie Tipps und Anleitungen, wie sich Müßiggang erlernen und erfahren lässt. Leicht nachvollziehbar zeigt sie Wege zu Inseln der Ruhe. Zahlreiche Infokästen geben Anregungen und Empfehlungen für noch ungeübte Müßigganger.
Dem Buch hat Sylvia Schneider ein Zitat von Oscar Wilde vorangestellt: „Muße, nicht Arbeit, ist das Ziel des Menschen“. So plädiert sie für mehr Gelassenheit und entwickelt Antistressrituale, die der steten Hetze und Überanforderung entgegenwirken. Sie baut auf die Wiederentdeckung des eigenen Wohlgefühls und empfiehlt, sich häufiger dem süßen Nichtstun hinzugeben.
Dabei wirft sie auch einen Blick auf die schönsten Flecke Schleswig- Holsteins, die einladen, die Seele einmal baumeln zu lassen. In Zusammenarbeit mit der Marketingkooperation Städte in Schleswig-Holstein e.V. (MakS) wurden in 14 Städten kleine Programme und Pauschalen entwickelt, die erlebbar machen, wie man vor Ort dem Alltagsstress entkommen kann.
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Über das Projekt
„Unerreichbar – Müßiggang in Schleswig-Holstein“ ist eine Initiative der Marketingkooperation Städte in Schleswig-Holstein, in der sich die Ahrensburg, Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Flensburg, Friedrichstadt, Glückstadt, Husum, Itzehoe, Kiel, Lübeck, Mölln, Neumünster, Norderstedt und Plön zusammen geschlossen haben. Die Städte haben für das Buch Tipps und Programme zum Müßiggang entwickelt. www.unerreichbar-in-sh.de
Über die Autorin
Sylvia Schneider lebt in Eckernförde und ist erfolgreich als Gesundheits- und Jugendsachbuchautorin tätig. Als Chefredakteurin der Zeitschrift Gesundheit für Frauen, der newsletter Naturmedizin aktuell sowie Der Deutsche Herz-Brief und als wöchentliche Kolumnistin in Schleswig-Holstein am Sonntag ist sie bereits einer großen Leserschaft vertraut.
Geologie erleben
Pressemitteilung 14.04.2011
Über das Buch
Der familienfreundliche Führer zu den schönsten erdgeschichtlichen Ausflugszielen Schleswig-Holsteins. Der Geologie-Experte und Familienvater Frank Rudolph gibt Tipps für sehenswerte Ausflugsziele, gute Museen und zahlreiche frei zugängliche Zeugen der Erdgeschichte in Schleswig-Holstein.
150 spannende Exkursionsziele sind mit Hilfe eines Farbsystems sowohl auf der Karte als auch im erklärenden Teil des Buches klar gekennzeichnet. Sie unterteilen sich in die Bereiche Binnenland, Küste, Moore, Quellen, Findlinge, Bauwerke, Museen, Lehrpfade und lebende Fossilien. Außerdem gibt Rudolph Auskunft über Eintrittspreise, Kinderfreundlichkeit, ungefähre Verweildauer, Cafés vor Ort, Geocaching-Punkte und ähnliches. Für Kinder, Eltern und Lehrer, Einheimische und Touristen, Naturliebhaber und für alle Schleswig-Holstein-Fans.
Wo ist der tiefste Punkt Deutschlands, wo die einzige Höhle Schleswig-Holsteins und wo kann man die größten Bernsteine des Landes bestaunen? Mit diesem Buch werden Ausflüge ins Land ganz einfach zu einem besonderen Erlebnis.
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Über den Autor
Der Diplom-Biologe Dr. Frank Rudolph, Jahrgang 1963, studierte Zoologie und Paläontologie in Kiel.
Er ist seit 1992 als wissenschaftlicher Fachbuchhändler tätig und zudem Herausgeber der geowissenschaftlichen Zeitschriften "Geschiebesammler" und "Erratica. Monografien zur Geschiebekunde".
1999 initiierte er den Aufbau des Schleswig-Holsteinischen Eiszeitmuseums. Er ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde und der Geologisch-Paläontologischen Arbeitsgemeinschaft Kiel.
Heinrich Dräger. Eine Biographie
Pressemitteilung 15.12.2010
Die neue Biographie über Heinrich Dräger, die soeben im Wachholtz Verlag erschienen ist, beleuchtet das Leben des Lübecker Wirtschaftsunternehmers auf der Grundlage von Zeitzeugenberichten, erstmals publizierten Dokumenten, Bildern und historischen Quellen aus Drägers geschäftlichen und privatem Umfeld.
Die Autoren Martin Thoemmes und Welf Böttcher verknüpfen auf 240 Seiten diese umfangreichen Unterlagen zu einem Lebensbild des großen Mannes an der Spitze des Drägerwerks. Von 1928 bis 1986 lenkte Heinrich Dräger das Unternehmen durch die bewegten Zeiten der Kriegs- und Nachkriegszeit. Die Biographie eröffnet Einblicke in sein Leben von den Wurzeln über die Entwicklungen seines Betriebes bis hin zum Wirken des etablierten Mäzens Dräger.
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Porträt Heinrich Drägers
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Über Heinrich Dräger
Als Sohn erfinderischer und unternehmerisch erfolgreicher Vorfahren ist der Grundstein für die Karriere im Familienunternehmen gelegt. Mit 28 Jahren übernimmt Heinrich Dräger die Verantwortung für das Drägerwerk. Von hier an manövriert er den Betrieb und seine von ihm hochgeschätzte Belegschaft durch den Zweiten Weltkrieg. Wie viele Unternehmen wird auch seines vom NS-Regime überschattet. Die Drägerwerke führt er 58 Jahre, in dieser Zeit gelingt es ihm, den Betrieb auf dem Gebiet der Medizin- und Sicherheitstechnik mit kreativen Marketingstrategien auch international publik und wettbewerbsfähig zu machen. Mit einem ausgeprägten Interesse und seiner Teilnahme an Diskussionen zu Wirtschafts- und Sozialpolitik macht Dräger sich zu Zeiten der Wirtschaftskrise einen Namen als Querdenker und „deutscher Keynes vor Keynes“. Sein kulturelles Engagement, besonders in der Lübecker Region, zeichnen ihn als Mäzen und später als Ehrenbürger der Stadt aus.
Über die Autoren
Dr. Welf Böttcher, Jahrgang 1943, war mehr als 40 Jahre in leitenden Positionen bei Varta, Bahlsen, Triumph-Adler und im Drägerwerk tätig. Zuletzt leitete Böttcher 23 Jahre als Pressesprecher die Abteilung Kommunikation des Drägerwerks und erlebte Heinrich Dräger in dessen letzten Lebensjahren. Welf Böttcher lebt heute als freier Autor in Lübeck.
Martin Thoemmes, Jahrgang 1955, arbeitete nach seinem Magisterexamen im Verlag Klett-Cotta als Wissenschaftlicher Redakteur im Lübecker Amt für Archäologische Denkmalpflege und in der Ostsee-Akademie. Früher nebenher und heute hauptberuflich ist er als freier Autor und Journalist (u.a. für das Feuilleton der FAZ) tätig und lebt in Lübeck.
Über den Verlag
Der Wachholtz Verlag stellt mit dieser Biographie Heinrich Drägers eine weitere bedeu-tende Persönlichkeit vor. Im Jahr 2010 sind im Verlagsprogramm auch die 2. Auflage der Biographie über Käte Ahlmann, Grand Dame des deutschen Unternehmertums und Leiterin des ältesten und größten Industriebetriebs Schleswig-Holsteins sowie die Biographie über Hans Wilhelm Buchholz, den Pionier der Hygienestandards in OPs und Spezialist für künstliche Gelenke, erschienen.
Hommage an das Weltnaturerbe - bereits in 2. Auflage
Pressemitteilung 01.12.2010
Die UNESCO erklärte das Wattenmeer der Nordseeküste zum Weltnaturerbe. Biologische Artenvielfalt und einzigartige Naturprozesse waren dafür ausschlaggebend – den besonderen Zauber dieser Landschaft haben der Fotograf Martin Stock und die Biologin Ute Wilhelmsen in diesem Bildband eingefangen. „Wer das Wattenmeer liebt, der wird auch dieses Buch mögen und wer das Watt noch nicht kennt, bekommt nach der Lektüre Lust, dorthin zu fahren.“ urteilte Heinz Peper Anfang des Jahres in „Naturschutz in Hamburg“.
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Druckfähiges Cover
Innenansicht 1 (Strand)
Innenansicht 2 (Lichtspiele)
Innenansicht 3 (Collage)
Innenansicht 4 (Möwe)
Nirgendwo sonst auf der Welt erstrecken sich so große, zusammenhängende Flächen von Schlick- und Sandwatten. Millionen Zugvögel sind auf den darin verborgenen Nahrungsreichtum angewiesen und zaubern auf ihrer Durchreise phantastische Formationen in den Himmel. Das Wechselspiel von Ebbe und Flut, Wind und Wellen schafft immer wieder neue Formen in dieser wilden, schönen Landschaft.
Die Fotostrecken gliedern sich inhaltlich in vier Themenbereiche, die die Einmaligkeit des Wattenmeeres charakterisieren. Sie sind reich mit großformatigen Bildern illustriert und werden von unterhaltsamen und informativen Texten begleitet.
- „Prädikat wertvoll“ In Schlick und Sand stecken einzigartige Werte für die gesamte Menschheit. Dieser Einstieg eröffnet ein Kapitel über den Weg des Wattenmeeres zum Weltnaturerbe, die Begründung und die Bedeutung dieser Auszeichnung.
- „Bewegte Landschaft“ führt den Leser zu den Naturkräften, die über Jahrtausende eine einmalige Küstenlandschaft geformt haben und immer noch formen. Wind und Wasserströmungen lassen auch heute noch Strände, Dünen und ganze Inseln wandern.
- „Lebendiger Reichtum“ Das Wattenmeer bildet einen vielfältigen Lebensraum, erkennbar an den fast endlosen Formationen der Wattwurmhäufchen und an den spektakulären Volgeschwärmen. Das Mosaik von Lebensräumen in Dünen, Salzwiesen, Stränden, Wattflächen und Spielsystemen beherbergt mehr als 10.000 Tier- und Pflanzenarten.
- Den „Wandel im Watt“ dokumentieren die Bilder am Schluss des Buches: Fotoserien an verschiedenen Standorten im Wattenmeer machen imZeitraffer das Wechselspiel der Natur sichtbar und das Zeitmaß der Veränderlichkeit deutlich.
Zur 2. Auflage:
Inhaltlich sind 1. und 2. Auflage identisch, allein der Schutzumschlag hat sich geändert.
Aktuelles
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mehr »Lesungen und Präsentationen
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- Mi., 25. Jan. 2012, 20.00 Uhr: Zentralbibliothek Büchherhallen Hamburg, Hühnerposten 1 -Lesung mit Uwe Friedrichsen aus dem Buch von Georg Winter "Von Hamburgern und...
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1. Strandsteine...
Strandsteine für Kids, noch mehr Strandsteine, Strandfunde, Strandfunde für Kids blieben auch 2011 unangefochten die Jahresbestseller.
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