Eine kleine Geschichte des Verlags
Karl Wachholtz gründete um 1925 als Verleger einer Zeitung den Buchverlag. Seine besonderen Interessen galten der Niederdeutschen Sprache, der Geschichte und Landeskunde Schleswig-Holsteins und der Archäologie. Eines seiner ersten großen Werke war das Schleswig-Holsteinische Wörterbuch von Otto Mensing, das heute noch als Reprint im Verlagsprogramm angeboten wird.
Karl Wachholtz' Sohn Ulf übernahm nach dem Krieg den Buchverlag. Die Niederdeutsche Sprache, die Geschichte Norddeutschlands und die Archäologie Nordeuropas waren zu den bedeutenden Schwerpunkten des Verlages geworden. Ulf Wachholtz gelang zudem der Sprung über die Landesgrenzen hinaus. Mit der Entwicklung der Luftbildatlanten wurden Ausgaben nicht nur für sämtliche Bundesländer herausgegeben, sondern auch für die Nachbarländer Skandinaviens und Österreich.
Nach dem Tod 1969 führte seine Frau Gisela den Verlag weiter. Ergänzend zum Sachbuchprogramm entwickelte sie mit führenden Fotografen künstlerisch bebilderte Werke zur Landeskunde und zur Archäologie, und setzte so einen weiteren Akzent. Kunst und Kultur fanden einen immer stärkeren Anteil im Verlagsprogramm von nunmehr rund 800 Titeln.
1994 übernahm Gabi Wachholtz, Ehefrau von Sohn Uli, die Geschäftsführung. Das Interesse gilt nach wie vor dem klassischen Verlagsprogramm: Standardwerke wie die "Geschichte Schleswig-Holsteins", der "Neue Biologische Atlas Schleswig-Holsteins und Hamburgs", der "Historische Atlas Schleswig-Holsteins" und das "Schleswig-Holstein Lexikon" finden sich heute ebenso wie bedeutende Reihen zur Geschichte, zur Archäologie und zur Niederdeutschen Sprache im Programm.
